FAQ

Welches Konfliktlösungsverfahre ist das richtige für mich?

Mediation, Schlichtung oder rechtsanwaltliche Vertretung, welches Verfahren ist am besten geeignet für mich? Um zu klären wie Sie Ihre Interessen am besten durchsetzen können führen unsere Konfliktlöser im Gespräch mit Ihnen zunächst eine Konfliktanalyse durch. Denn jeder Fall ist anders. Es ist uns wichtig, dass Sie genau die Lösung finden die für Sie passend ist. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf wir sind an Wochentagen von 8-19Uhr telefonisch erreichbar.

Lassen sich Konflikte auch von zu Hause aus lösen?

Die meisten Fälle lassen sich bequem über Telefon und Internet lösen. So sparen Sie Zeit Geld und Nerven.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein Verfahren das sich bei der Lösung von Streitigkeiten aller Art bewährt hat. Der Gesetzgeber fördert die Mediation. Ziel der Mediation ist eine Lösung in der Ihre Interessen verwirklicht werden. 

 Welche Varianten des Verfahrens gibt es?

Die klassische Form der Mediation ist die Präsenzmediation, d.h. die beteiligten Konfliktparteien und der Mediator sind zur selben Zeit in einem Raum anwesend.

Folgende Varianten sind möglich:

Shuttlemediation
Im Gegensatz zur Präsenzmediation führt die Mediatorin in der Shuttlemediation ausschließlich Einzelgespräche mit den Parteien -  sie pendelt zwischen den Parteien hin und her, diese Variante wird daher auch Pendelmediation genannt. Durch die Shuttlemediation ist eine Konfliktbearbeitung in Einzelgesprächen möglich, die Parteien müssen keinen direkten Kontakt haben, keine gemeinsamen Termine vereinbaren. Das Verfahren und die Prinzipien der Mediation werden auch in dieser Variante unverändert angewendet. Allerdings ist eine Beziehungsklärung oft nur sehr begrenzt möglich.

Telefonmediation
Die Telefonmediation ähnelt der Shuttlemediation, denn auch hier führt der Mediator ausschließlich Einzelgespräche mit den Parteien. Allerdings erfolgt dies telefonisch. Auf diese Weise kann örtliche Unabhängigkeit geschaffen werden. Es ist Aufgabe des Mediators Struktur, Phasen und Prinzipien der Mediation auch im Rahmen der Telefonmediation umzusetzen, sie quasi in dieses Verfahren zu  übersetzen. Verfahren und Prinzipien der Mediation kommen daher auch in dieser Variante zur Anwendung.

 

Was macht der Mediator / die Mediatorin?
Die Mediatorin führt die Konfliktparteien durch den Klärungsprozess. Sie fragt nach, klärt, konkretisiert, strukturiert und dokumentiert. Dabei ist es wichtig, dass der Mediator sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf der emotionalen Ebene die Konfliktparteien versteht und den Raum zur Konfliktlösung auf beiden Ebenen bietet. Der Mediator führt das Verfahren und ermöglicht den Parteien in verschiedenen Schritten, die für sie bestmögliche Lösung zu entwickeln.

 

Was ist unter den Prinzipien der Mediation zu verstehen?
Die sechs Prinzipien der Mediation bilden die Basis für die Wirksamkeit und den Erfolg der Mediation und sind hier beschrieben.

1. Eigenverantwortung
Der Grundsatz der Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung bildet die Basis des Mediationsverfahrens. Die Mediatorin steuert lediglich den Prozess und ist angehalten, den Parteien die Verantwortung zu belassen. Die Parteien klären, bearbeiten und lösen ihren Konflikt selbstbestimmt und selbstverantwortlich. Anders als im Gerichtsverfahren wird den Parteien keine Lösung oktroyiert. Die Parteien haben stets die volle Kontrolle über die zu findende Lösung.

2. Freiwilligkeit
Die Freiwilligkeit und mit ihr die Abwesenheit von äußerem Druck ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Mediation. Ein freiwilliges Verfahren bedeutet, dass die Mediation nur mit dem Einverständnis der Konfliktparteien stattfindet und auch jederzeit von einer Konfliktpartei einseitig abgebrochen werden kann, ohne diesbezüglich Nachteile erwarten zu müssen. Die Freiwilligkeit umfasst neben dem Verfahren selbst auch die die Mediation beendende Einigung.

3. Informiertheit /Transparenz
Die Konfliktparteien müssen über die entscheidungserheblichen Tatsachen und die Rechtslage umfassend informiert sein. Nur eine auf Grundlage umfassender Informiertheit getroffene Vereinbarung gewährleistet später ihre Akzeptanz. Anders als im gerichtlichen Verfahren, in dem erfahrungsgemäß die Prozessparteien zu ihrem eigenen Vorteil nur Günstiges vorbringen, ist der Mediator angehalten, einen umfassenden Informationsfluss zwischen den Konfliktparteien sicherzustellen und Informationsdefizite offen zu legen.
Die Parteien sind auch über das Mediationsverfahren selbst genau zu informieren. Die Mediatorin sorgt für die nötige Transparenz, indem sie beispielsweise zwischen den Mediationssitzungen stattfindende Telefonate offenlegt.

4. Vertraulichkeit
Im Gegensatz zum immer öffentlichen Gerichtsverfahren herrscht im Mediationsverfahren der Grundsatz der Vertraulichkeit. Sie muss von den Medianden und auch vom Mediator zugesichert werden, in der Regel im Mediationsvertrag. Mit dieser Vertraulichkeitsvereinbarung soll verhindert werden, dass im Laufe des Mediationsverfahrens offenbarte Informationen in einem späteren Gerichtsverfahren verwendet werden.

5. Allparteilichkeit
Die Mediatorin verhält sich in allen Phasen des Verfahrens nicht nur neutral, sondern allparteilich. Während Neutralität bedeutet, dass der Mediator für keinen der Beteiligten Partei ergreift, geht die Allparteilichkeit darüber hinaus. Sie bedeutet, dass die Mediatorin der Sichtweise und den Interessen jeder Partei gleichermaßen verpflichtet ist. Der Mediator soll für einen angemessenen Kräfte- und Machtausgleich zwischen den Parteien sorgen und sie bei ihrer Suche nach allseits zufrieden stellenden Lösungen unterstützen. Die allparteiliche Mediatorin ist somit Garant für ein faires Verfahren. Bei unterschiedlicher Kräfteverteilung innerhalb der Parteien und Machtungleichgewichten wirkt der Mediator offen ausgleichend auf dieses Ungleichgewicht ein. Der Ausgleich von Machtungleichgewichten ist besonders in der Shuttlemediation gut zu leisten.

6. Ergebnisoffenheit
Ein fest vorgegebenes Ergebnis ist in der Mediation nicht denkbar. Anders als im Gerichtsprozess stützen sich die Parteien nicht auf Anspruchsgrundlagen, die eine Festlegung auf einen Streitgegenstand voraussetzen. Wichtig ist das vor allem, wenn ein Dritter Auftraggeber für eine Mediation ist, an der er selbst nicht beteiligt ist (z.B. wenn der Arbeitgeber eine Mediation zwischen zwei Mitarbeitern beauftragt). In so einem Fall hat der Mediator noch klarer zu signalisieren, dass es in der Mediation Möglichkeiten der Einigung gibt, die vorher nicht absehbar sind. Die vornehmliche Aufgabe des Mediators ist es, die Parteien bei der Entwicklung eigener Lösungen zu unterstützen. Nur auf ausdrücklichen Wunsch der Medianden bringt die Mediatorin eigene Vorschläge ein. 

 

 

 

 

 

 

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"Nachhaltige Lösungen, Mediation im Arbeitsrecht"
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